Das Wahre und das Ganze
Es ist ein weites Feld oder wie Heidegger sich ausgedrückt hat" in Wahrheit ist alles unerschöpflich". Dass es nicht nur Licht geben kann, das macht es so kompliziert mit "der Wahrheit", der Gewinner produziert immer auch Verlierer, das Vorbild stellt andere in den Schatten, was wäre das für ein Leben ohne den Tod......
Man kann sich eigentlich keine heile Welt denken, höchstens eine in der das Jammertal auf hohem Niveau angesiedelt ist.
So haftet auch dem tiefsten Verständnis des Ganzen immer etwas fragmentarisches an und etwas bleibt in der Schwebe, je weiter man vordringt je breiter das Spektrum ist, das der eigene Geist überblicken kann, desto bedenklicher wird man, desto weniger mag man etwas behaupten. Man betont lediglich Aspekte die es im Auge zu behalten gilt, es fällt einem schwer es sich einfach zu machen und trotzdem fordert man die Leichtigkeit als Resultat der Reflexion, es sind Gradwanderungen.
"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen" so hat es Rilke ausgedrückt, "ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen - aber versuchen will ich ihn."
Auf der anderen Seite gibt es Momente der Fülle, die Lichtung, Harmonie, Schönheit, Liebe wo für kurze Zeit das ganz große Orchester uns mit seiner einen Wahrheit erfasst und hinaufreißt vor die Tore wo droben der Lichttongott thront.
Nur Mut
Auf der Ebene des selbstbewussten Geistes sind wir sozusagen in der Königsdisziplin angekommen, hier geht der Geist mit sich um, bildet sich, gestaltet sich, erschafft sich. Bei der Wahl der Mittel hierzu wird man nicht auf Suggestion, Meditation, Kampfsport, Künstlertum etc. verzichten im Gegenteil, seit Alters her werden diese Elemente in allen Liturgien aller Religionen angewandt mit gutem Grund.
Unser Alltagsbewusstsein tendiert nicht gerade dazu unseren Geist auf dieser Ebene weiter zu bringen, deshalb ist es notwendig sich in andere Dimensionen zu bringen um dort für Suggestionen empfänglicher zu werden, Trance oder Trance ähnliche Zustände sind natürlich ideal um Menschen zu manipulieren, das ist die neg. Seite. Auf der anderen, unserer Seite gilt es aber die pos. Aspekte der Selbststeuerung,
zu entwickeln, zu kultivieren, Übung macht auch hier den Meister.
Wie man sieht, es gehört schon eine gehörige Portion Mut dazu sich auf dieses Abenteuer einzulassen, wir sind erst ganz am Anfang der Geistesgeschichte und in Ihr wurde der Geist bisher nur unzureichend begriffen. Wir sind heute an einem Wendepunkt und er zählt mit Sicherheit zu den an einer Hand auf zählbaren ganz großen Wendepunkten. Der Prozess ist im Begriff sich zu begreifen, er kommt zu sich
das ist der Kern der wahren Religion, sich als Kind des Prozesses als identisch mit Ihm ansehen, weil der Prozess in uns zu sich kommt, da schließt sich der Kreis. Aber damit wird auch eine neue Herausforderung gesetzt, eben die angesprochene Königsdisziplin der Geist erschafft sich selbst. Da kann einem schon etwas mulmig werden, wenn man so etwas hinausposaunt, aber es hilft ja nichts. Vielleicht nur ein weiterer Schlenker in der Odyssee des Geistes vielleicht ists aber auch wahr und es sind die Rufe vom Mast und die Konturen werden immer deutlicher "Land in Sicht"! Keine Frage, dass es sich um das gelobte Land handeln muss, dass es die Inseln im Westen sind. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/de/Oplontis_Caldarium_room8.jpg
Der Torhüter und der Tod
Haben die Menschen die heute im Stadion waren begriffen was hier passiert ist, ein solcher Tod ist
ein Amoglauf mit umgekehrtem Vorzeichen, in der Gewalt gegen sich selbst, steckt viel von dem Hass
den man weggesteckt hat, das freundliche Wesen Enkes der Mensch gebliebene Enke dem der Erfolg nicht
in den Kopf gestiegen ist - wäre er es, wäre Enke nicht Enke geblieben - wäre er vielleicht jetzt nicht tod.
Ganz oben wird die Luft dünn und man braucht eine gute Kuttel (wie man im schwäb. sagt)und ein dickes Fell.
Ganz oben wird immer ein eigentlich unmenschlicher Ort sein, die Helden sind zu allen Zeiten einsam.
Das Volk trauert zurecht einem solchen nach, hat er doch sich selbst geopfert um irgendwie in diesem Trubel
für es der Enke bleiben zu können.