Die Magie des Geistes

"Aber der Geist setzt sich nicht nur in Beziehung auf eine als von sich aus als erfüllt vorgestellte Welt, er findet seine spezifische Wahrheit als subjektiver Geist gerade darin , seine Welt selbst tätig zu erfüllen, ihr als praktischer Geist gegenüberzutreten. Als praktischer Geist, der das Wissen voraussetzt, "das Bestimmende des Inhalts" (§468) selbst zu sein, ist der subjektive Geist Wille. Das letztere heißt jedoch nicht so, daß er Willkür wäre; der Geist ist wesentlich, auch wenn er von einem "praktischen Gefühl" anhebt und "Neigungen und Leidenschaften" ihm nicht fremd sind, dennoch kein naturhaft Einzelnes, kein zufälliges, sondern denkendes Wollen und kann auch nur in diesem Sinne Anspruch auf "Glückseleigkeit" machen."
Aus: Sören Hoffman "Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Eine Propädeutik".
12 Okt '05 07:32 | | 1 Kommentar
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