Wir sind ...

Wir sind die "Bewußtseine" der Realität,

wir sind die nachdenkliche Natur,

wir sind wenn wir mal von unseren sterblichen Hüllen abstrahieren, der Prozess, der gerade beginnt, das Bewußstsein zu erlangen,

wir sind der Punkt, an dem die Natur die Dimension der Idee oder der Phantasie, die Welt des Möglichen dazugewinnt,

wir sind vielleicht der Anfang einer neuen Richtung des Prozesses.

Eigentlich fängt das "schöpfen" doch erst an, wenn etwas nicht bloss passiert, sondern wenn jemand etwas bewußt erschafft - so gesehen, vielleicht sind wir der Anfang des kommenden Gottes - vielleicht liegt die Wahl wirklich bei uns.
29 Dez '04 10:22 | | 1 Kommentar

Ehmals und jetzt

In jüngern Tagen war ich des Morgens froh,
Des Abends weint ich; jetzt, da ich älter bin,
Beginn ich zweifelnd meinen Tag, doch
Heilig und heiter ist mir sein Ende.

Hölderlin
21 Dez '04 10:58 | | 1 Kommentar

Hypnose zum Selberbasteln




Hier zur Abwechslung mal was aus dem Experimentierkasten Hypnotist 2000 ;-) Eine kleine Entspannungsrunde mit Computerstimme, knapp 7 Minuten. Leider reicht der Webspace gerade nicht für eine höhere Qualität beim mp3 ... daher nur eine reduzierte, aber schlanke Variante zum Download (2,8 MB)

Einfach zurücklehnen und staunen ...
17 Dez '04 18:38 | | kommentieren

Brett vor dem Kopf

Lange Jahre bin ich wie mit einem Brett vor dem Kopf durch die Welt gelaufen, ich war zwar immer auf der Suche, aber gefunden hab ich nur seltsame Spuren. Man latscht so durchs Leben und denkt, das ist also das was Dir zugedacht ist, dein Schicksal. Ich hab tatsächlich gedacht für mich ist das Leben geprägt durch das was ich erlebe. Bis ich eines Tages ansatzweise kapiert habe, dass das Leben geprägt ist dadurch, wie ich es erlebe, welchen Reim ich mir auf alles mache, auf welche Dinge ich mich konzentriere - es war wie eine kleine kopernikanische Wende, plötzlich halte ich die Fäden in der Hand, bin frei.

Irgendwer hat mal sinngemäß gesagt: "Es sind nicht die Dinge die unser Leben beeinflussen, sondern unsere Meinung von den Dingen."

Aber die Wende war nicht total, es gibt mitunter herbe Rückschläge und ich bin wieder fast ganz der alte, und das Brett ist wieder da und noch so gut wie neu ...
11 Dez '04 11:23 | | kommentieren

Nix gelernt?

Die Funde der vor 12000 Jahren ausgestorbenen mutmaßlichen Spezies Homo Floriensis (Du Tarzan?) wurden geklaut! Und zwar von 79 jährigen Prof. Teuku Jacob, dem indonesischen "king of palaeoanthropology", der daraufhin prompt verkündete daß sie vom ganz normalen Menschen stammten, nur eben mit einer angeborenen Krankheit, was die Kleinwüchsigkeit erkläre.

Prof. Jacobs Begründung für den Diebstahl: Die anderen hätten ihre Chance gehabt, ihre Namen ständen ja schon auf den Veröffentlichungen.

Wer auch immer recht hat, die wissenschaftliche Methodik produziert scheints immer wieder ein Umfeld in dem völlig unwissenschaftliche Ergebnisse zustande kommen.

Nachtrag 2
08 Dez '04 18:32 | | zwei Kommentare

Berichtigung

Betreff: Endzeitstimmung, aus aktuellem Anlass

Wahr ist, auch heute noch gibt es Naturgewalten, denen wir wenig bis nichts entgegensetzen können. Wahr ist auch, dass diese Naturgewalten Reichen und Armen gleichermaßen Angst einflößen können, der Reiche allerdings hat in der Regel das stabilere Haus, das fettere Auto die bessere Krankenversicherung usw.

Falsch ist, dass hinter diesen Naturgewalten jemand steckt und sie Ausdruck seines Zorns sind. Falsch ist auch, dass es eine Auswahl gibt, das zwischen gut und böse unterschieden wird. Solche Kräfte sind vom blinden Zufall geprägt und es ist gerade ihr Kennzeichen, dass sie wahllos über uns kommen, sie kennen kein gut und böse.

Und zum Schluss: wenn etwas nicht stimmt, dann ist es das, dass wenn die Erde ein wenig bebt, gleich die Welt untergeht - gänzlich ausschließen kann man es wiederum natürlich auch nicht, aber was kann man schon gänzlich ausschließen.
05 Dez '04 19:59 | | 1 Kommentar

Endzeitstimmung, aus aktuellem Anlass.

"Und siehe, ein großes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut.

Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn er von einem starken Winde geschüttelt wird.

Und der Himmel entwich wie ein Buch, das zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden aus ihren Stellen gerückt.

Und die Könige der Erde und die Großen und die Heerführer und die Reichen und die Gewaltigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in die Klüfte und in die Felsen der Berge und sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallet auf uns und verberget uns vor dem Angesichte dessen, der auf dem Throne sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!

Denn gekommen ist der große Tag seines Zorns, und wer kann bestehen?"
Off.Joh. 6,13
05 Dez '04 11:40 | | zwei Kommentare
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