Suicide is painless

Through early morning fog I see,
Visions of the things to be,
The pains that are withheld for me,
I realize and I can see...

That suicide is painless.
It brings on many changes.
And I can take or leave it if I please.

I try to find a way to make,
All our little joys relate,
Without that ever-present hate,
But now I know that it's too late, and...

Suicide is painless.
It brings on many changes.
And I can take or leave it if I please.

The game of life is hard to play,
I'm gonna lose it anyway.
The losing card I'll someday lay,
So this is all I have to say.

Suicide is painless.
It brings on many changes.
And I can take or leave it if I please.

The only way to win is cheat,
And lay it down before I'm beat,
And to another give my seat,
For that's the only painless feat.

Suicide is painless.
It brings on many changes.
And I can take or leave it if I please.

The sword of time will pierce our skins.
It doesn't hurt when it begins.
But as it works its way on in,
The pain grows stronger...watch it grin, but...

Suicide is painless.
It brings on many changes.
And I can take or leave it if I please.

A brave man once requested me,
to answer questions that are key.
Is it to be or not to be?
And I replied 'Oh why ask me?'

'Cause suicide is painless.
It brings on many changes.
And I can take or leave it if I please.

...And you can do the same thing if you choose.

Theme of M*A*S*H
30 Sep '04 19:19 | | kommentieren

Nicht vergessen: Heideggers Geburtstag


Martin Heidegger, wie er auf einem Gestell west.
geb. 26.09.1889
Alles Gute :-)
26 Sep '04 22:05 | | kommentieren

Herbstabend

Wind aus dem Mond,
plötzlich ergriffene Bäume
und ein tastend fallendes Blatt.
Durch die Zwischenräume
der schwachen Laternen
drängt die schwarze Landschaft der Fernen
in die unentschlossene Stadt.
Rilke
26 Sep '04 20:39 | | kommentieren

Heute: Wir basteln die Wahrheit

"Die Wahrheit" kann immer nur Wahrheit für mich sein, weil die Standpunkte so unterschiedlich sind.

Ich finde meine Antworten auf meine Fragen in meiner Welt. Die können darin bestehen, dass ich schon die Fragen hinterfrage und so gar keine Antworten mehr brauche, oder dass die Antwort ein kreatives Setzen, etwas aus dem Bereich der Möglichkeiten in die Wirklichkeit befördern heißt.

Ich glaube wir erschaffen viel mehr von der Wahrheit durch unsere Interpretation von Welt und Ich als uns klar ist. Aber wo sich dies in Gedanken und Handeln manifestiert, wird dies auch aus dem Bereich der Subjektivität in die objektive Wirklichkeit transportiert, es ist dann die Antwort, die ich gebe und auf die andere weiter aufbauen. Ich ordne also etwas neu an, gestalte den Stoff um und jemand anders wird dann meine Geschichte weiter schreiben ... und es ist eine "wahre Geschichte".
25 Sep '04 17:25 | | kommentieren

Freier Wille, darum

Ich hab da eine zunächst etwas absurd anmutende Idee: glaubst Du wirklich dass der ganze Schwachsinn, den sich die Menschen haben einfallen lassen, von der Umweltzerstörung, über Bewegungsmelder, Gartenzwerge, Wasserstoffbomben, Juden vergasen, Kinder misshandeln, Inquisition, Play Station, Musikantenstadel oder was auch immer du willst, wirklich anders erklärbar ist als durch einen freien (und verrückten) Willen der Menschen.

Dieser ganze Irrweg spricht doch dafür, dass wir einen freien Willen haben, aber vermutlich nicht richtig damit umgehen können.
20 Sep '04 01:33 | | zwei Kommentare

Nichts Neues unter der Sonne ... bei Schopenhauer

Schopenhauer schreibt hierzu:

"Der oft wiederholten Lehre von einer fortschreitenden Entwicklung der Menschheit zu immer höherer Vollkommenheit, oder überhaupt von irgend einem Werden mittelst des Weltprocesses, stellt sich die Einsicht a priori entgegen, daß bis zu jedem gegebenen Zeitpunkt bereits eine unendliche Zeit abgelaufen ist, folglich Alles, was mit der Zeit kommen sollte, schon daseyn müßte;"

Meiner Meinung nach ist das ziemlich falsch was er da behauptet, warum soll es nicht sich permanent verändernde Prozesse geben und warum sollte es nicht möglich sein, dass die Menschheit etwas dazu lernt. Ob das dann tatsächlich Richtung Vollkommenheit geht oder aber diffus bleibt, ist vielleicht eine andere wirklich strittige Frage. Ich tendiere dazu tatsächlich an eine possitive Richtung der Evolution zu glauben.
19 Sep '04 13:46 | | 1 Kommentar

Fliegenfängerroboter

haben englische Wissenschaftler erfunden: der Roboter fängt Fliegen, verspeist sie und versorgt sich so mit Energie.

von derStandard.at
09 Sep '04 20:28 | | kommentieren

Das alte Lied der Deutschen

Es ist auf Erden alles unvollkommen, ist das alte Lied der Deutschen.

Wenn doch einmal diesen Gottverlaßnen einer sagte, daß bei ihnen nur so unvollkommen alles ist, weil sie nichts Reines unverdorben, nichts Heiliges unbetastet lassen mit den plumpen Händen, daß bei ihnen nichts gedeiht, weil sie die Wurzel des Gedeihns, die göttliche Natur nicht achten, daß bei ihnen eigentlich das Leben schal und sorgenschwer und übervoll von kalter stummer Zwietracht ist, weil sie den Genius verschmähn, der Kraft und Adel in ein menschlich Tun, und Heiterkeit ins Leiden und Lieb und Brüderschaft den Städten und den Häusern bringt.

Und darum fürchten sie auch den Tod so sehr, und leiden, um des Austernlebens willen, alle Schmach, weil Höhers sie nicht kennen, als ihr Machwerk, das sie sich gestoppelt.

F. Hölderlin
07 Sep '04 10:34 | | 1 Kommentar

Falsche Götzen, falsche Kirchen

Wo haben denn die Götter anders ihren Ursprung als darin, dass sie den besonderen Menschen verkörpern? Die Götter brauchen uns nicht, denn ohne uns sind sie nicht da - aber wir brauchen die Götter, auch wenn wir sie dazu erst erschaffen müssen.

Dass dabei oft auch Mißgeburten herauskommen wie der von Nietzsche zurecht angeprangerte christliche "Herrgotts" Glaube der viele Aspekte enthält, die den Menschen klein machen, ist offenkundig, aber wie soll sich ein Gott auch gegen Mißbrauch wehren? Es ist der Mensch, der ihn so verwendet und verdreht.

Der "gute" Gott ist tatsächlich da, um den Menschen zu helfen, mit dem Leben zurecht zu kommen, weil er auf eine Sphäre hinweist, die uns in unserem Alltag ständig zu entgleiten droht. Diese Sphäre liegt in einem Bereich, zu dem wir sehr wohl Zugang haben und etwas wissen können. Weil nicht jeder zum Philosophen geboren ist, ist es meiner Meinung aber durchaus auch legitim, sich mit "Krücken" zu behelfen.

Das viel größere Problem unserer Zeit meiner Meinung nach ist die Gottverlassenheit, denn von dem Höheren was es nach meiner Meinung gibt, ist nichts mehr im Bewußtsein der Menschen übrig geblieben. Die Menschen haben begonnen an die Sinnlosigkeit zu glauben.
03 Sep '04 09:51 | | kommentieren
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